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Von Insel-Hopping bis Sprachen lernen: MALTA

Eine neue Sprache lernen und dabei noch Urlaub machen? Das gelingt auf Malta. Die beliebte Sommerinsel verbindet Sehenswürdigkeiten mit kultureller Vielfalt und Strandurlaub. Durch eine Sprachreise tauchen Reisende so richtig in die reichhaltige Kultur der Mittelmeerinsel ein.

(© Foto: pixabay.com)

Für alle, die gerne ihr Englisch aufbessern wollen, gibt es eine sonnige Variante - Malta! Die Insel im Mittelmeer verzeichnet über 300 Sonnentage im Jahr. Zudem ist Malta reich an Geschichte und Kultur. Die malerische Altstadt von Valletta gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und wurde 2018 als Kulturhauptstadt Europas ausgezeichnet. Auf Malta spricht man Englisch, da die Insel einst unter Englands Krone fiel. Die Briten haben ihre Spuren hinterlassen. Pubs und rote Telefonzellen sind keine Seltenheit auf Malta. Seit dem 18. Jahrhundert führt Malta als Amtssprache Englisch.

Sprachschulen in St. Julian’s Bay

Die meisten Sprachschulen sind in St. Julian’s Bay angesiedelt. Dies ist auch der beliebteste Ort auf Malta. Von der Schule aus, kann man direkt auf das Meer schauen. Vor allem Schulabsolventen und Uni-Absolventen entscheiden sich aufgrund der jungen Clubszene für Malta. Doch auch für Berufstätige gibt es Business- und Fach-Englischkurse, bei denen am Ende ein Zertifikat erlangt wird. Alle Sprachschulen in Malta unterliegen der Kontrolle des örtlichen Bildungsministeriums und garantieren somit die Einhaltung professioneller Standards. Je nach Zielgruppe des Kurses wird eine individuelle Lernatmosphäre geboten.

Das Erlernte kann direkt praktisch angewendet werden. Im Herbst und im Frühjahr lockt die maltesische Insel mit mildem Klima und viel Sonnenschein. So macht Sprachen lernen Spaß. Wer sich näher für einen Aufenthalt auf Malta interessiert, erfährt online viel über die Insel. Recherche und Vergleiche sind lohnenswert und festigen die Planung der Reise.

Malta ist katholisch - fast wie der Vatikan. Reisende werden viele Flaggen des Heiligen Stuhls sehen. Neben Englisch wird eine Variante des Arabischen gesprochen: das Maltesische. Viele Malteser sprechen darüber hinaus Italienisch und Spanisch. Die wunderschöne Altstadt von Valletta und die Grotten und Strände machen das Land zu einem echten Reise-Highlight.

Valletta - malerische Altstadt

Die kleinste Hauptstadt Europas hat Einiges zu bieten. Ein einziger Tag reicht nicht aus, um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Benannt wurde die Stadt nach ihrem Gründer, dem Großmeister des Malteserordens, Jean Parisot de la Valetta. Im Jahr 1566 begannen die Bauten sich zu formen - darunter wahre Meisterwerke wie Kathedralen,Paläste und Festungen. Das beeindruckende Stadttor am Tritonen Brunnen sollte der Start des Rundgangs sein. Als nächstes wartet die St. John’s Co-Cathedral, eine frühere Konventskirche der Johanniterritter. Dies Festung Fort St. Elmo ist ebenfalls einen Besuch wert. Die Festung wurde als Schutz vor Angriffen im 16. Jahrhundert errichtet. Nach dem Sightseeing, bietet sich ein Spaziergang durch einen der grünen Parks an. Vom Upper Barraca Garden können Reisende einen wunderschönen Panoramablick auf den Naturhafen genießen. Bei der Erkundung Vallettas sollten natürlich auch die Sprachkenntnisse angewendet werden. Nach dem Weg fragen oder sich die Hintergründe der Sehenswürdigkeit erklären lassen, geht ideal auf Englisch.

Malta ist ein gutes Beispiel, dass die dort gesprochenen Sprachen nicht nur Amtssprachen sind, sondern die Bürger diese als Muttersprache sprechen. Das maltesische Englisch ist britisch geprägt. Das dort gesprochene Englisch ist sehr verständlich mit wenig Dialekt-Anteil.

11. Mai 2017

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