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2. Mountain Glow Yoga Festival in atemberaubender BERGKULISSE

Die Gedanken nach der Meditation in die Ferne schweifen lassen – auf einer hölzernen Plattform hoch über dem mächtigen Aletschgletscher. Endlos der Blick auf den gewaltigsten Eisstrom der Alpen und auf über 40 Viertausender, deren schneebemützte Gipfel in der Ferne glitzern. Und so atemberaubend wie das Naturschauspiel, so vielfältig ist auch das Programm des Mountain Glow Yoga Festivals. Das Ziel: in schöner Gemeinschaft Körper und Geist Gutes zu tun. Vielseitige Yoga-Varianten praktizieren; auf einem zu mancher Stunde fast schon unwirklich malerischen Bergsee fließende Bewegungen auf dem SUP-Board ausbalancieren; am Ufer bei einer Räucher-Zeremonie zur Ruhe kommen; mit einer heimischen Kräuterfrau Almwiesen durchkämmen und zu feinen Produkten verarbeiten; gemeinsam musizieren, tanzen oder malen...

Mein Aletsch Naturmoment... (© Foto: aletscharena.ch)

„Es war einfach magisch!“ Noch immer begleiten leuchtende Augen die Erinnerungen von Teilnehmern und Veranstaltern der 1. Festival-Ausgabe im September 2020. Auf Instagram und Co wird begeistert berichtet. Von einem Event, auf dem aus bunt zusammengewürfelten Teilnehmern eine feste Gemeinschaft wuchs. Zwischen erfahrenen Yogis und solchen, die mal hineinschnuppern wollten, zwischen Lehrern, Helfern und Gästen unterschiedlichster Herkunft. „Am stärksten berührt hat mich die Dankbarkeit der Teilnehmer“ strahlt die Veranstalterin Karin Bittel, die fast ein bisschen erstaunt darüber zu sein scheint, dass „überhaupt nichts schief gegangen“ ist. Sie freut sich nun sehr, den Wunsch ihrer Teilnehmer und auch der Lehrer erfüllen zu können: „eine strahlende Fortsetzung folgt!“

Das 2. Mountain Glow Yoga Festival findet vom 2. bis 5. September 2021 statt und verspricht wieder vielfältige Kursangebote und ein spannendes Rahmenprogramm. Das Bergdorf Bettmeralp, inmitten der autofreien Aletsch Arena gelegen, bietet beste Voraussetzungen für ein solches Event: Eine wohltuende Stille (keine Autos weit und breit!), befreiende Bergluft, einen unendlichen Weitblick, herrliche Natur und ausgewiesene Kraftorte. Karin Bittel und ihr Lehrer- und Helferteam laden dazu ein, die unterschiedlichsten Varianten des Yogas auszuprobieren. Ob in gemütlichen Räumen, draußen, inmitten der imposanten Bergwelt oder gar auf einem der wunderschönen Bergseen. Sich selbst und andere kennenlernen; Meditation und Musik; laut und leise – es klingt wieder vielversprechend!

Das 2. Mountain Glow Yoga Festival vom 2. bis 5. September 2021

  • 4 Tage Yoga, Meditationen, Workshops, Vorträge, Konzerte, Zeremonien, Kräuterwanderungen mit der einheimischen Kräuterfrau und Natur pur
  • Über 20 Lehrer werden an mehr als 30 Stunden die verschiedensten Varianten des Yoga (z.B. Anusara, Hatha,  Vinyasa, Acro Yoga, SUPYoga u.v.a.m.) sowie Meditationstechniken unterrichten. Kurse und Lehrer vom 1. Festival ergänzt durch neue und spannende Einheiten
  • Meditation auf Aussichtsplattformen mit Blick auf über 40(!) 4000er und den längsten Eisstrom der Alpen; Yoga inmitten und am Ufer des Bettmersees, der eingebettet in die Gletscherriesen eine atemberaubende Kulisse bietet.

Tickets sind ab sofort unter mountainglow.ch erhältlich. Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 108 Personen begrenzt! Auf Instagram und Facebook finden sich viele Eindrücke der ersten Festival-Ausgabe und laufend Neuigkeiten des Orga-Teams.

Für wen ist das Festival geeignet?

Yoga-Begeisterte, oder solche die es werden wollen: auf diesem Yoga Festival sind alle herzlich willkommen.

Was kostet das Festival?

Der Preis beträgt 278 CHF (ca. 257 EUR). Die Tickets beinhalten fast alle Angebote des Festivalprogramms. Einzelne Workshops und Behandlungen können zusätzlich gebucht werden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Welche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es?

Der Veranstalter arbeitet mit mehreren Partnerhotels zusammen, die ein besonderes Mountain Glow Package anbieten.

Wie erfolgt die Anreise?

Wir alle wissen, dass der Gletscher durch den Klimawandel bedroht ist. 2090 wird es, so haben Forscher berechnet, nur noch einige kleine Reste des heute noch so eindrucksvollen Aletschgletschers geben – wenn die Erderwärmung fortschreitet wie bisher. Die autofreie Aletsch Arena eignet sich bestens für eine Anreise mit Bus und Bahn: Der Zielbahnhof liegt direkt im Bergbahn-Gebäude. Die Deutsche Bahn fährt ab 18,90 Euro in die Schweiz. Ab Zürich geht es dann komfortabel und gletscherfreundlich weiter mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Weitere Informationen: mountainglow.ch

Zur Region

Autofreie Bergregion mit spektakulärer Kulisse

Die Aletsch Arena im Schweizer Kanton Wallis ist Teil des UNESCO-Welterbes Swiss Alps Jungfrau-Aletsch und gilt als besonders schützenswert. Zur Aletsch Arena gehören die idyllischen autofreien Bergdörfer Riederalp, Bettmeralp und Fiescheralp (2000 m ü. M.) sowie Ried-Mörel, Greich, Goppisberg, Martisberg und Betten-Dorf auf halber Höhe gelegen, und die charmanten, historischen Talorte Mörel, Lax und Fiesch und Fieschertal. Es warten 300 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege vor der Kulisse des imposanten Aletschgletschers, dem Größten der Alpen, und 40 Viertausendern.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Längst ist der Tourismus wichtigste Einnahmequelle der Region, doch der Naturschutz bleibt dabei keineswegs auf der Strecke. Immer wieder schneidet die Aletsch Arena hinsichtlich Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit Bestnoten ab. So verzichten die Walliser Bergdörfer nicht nur komplett auf Autoverkehr, alle Bergbahnen in der Region werden auch ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben. Und weil das Umweltbewusstsein der Gäste wächst, steigt auch die Nachfrage nach nachhaltigen Angeboten. So suchen immer mehr Urlauber gezielt nach autofreien Orten, in denen sie genau die Ruhe finden, die ihnen im Alltag fehlt. Die Schweiz ist hier klarer Vorreiter. Und dennoch haben auch hier autofreie Ferienregionen in den Bergen Seltenheitswert. Seit 1988 steht die Gemeinschaft der neun autofreien Tourismusorte in der Schweiz für eine naturnahe Ferienphilosophie. Ziel ist es, dem Urlauber einen hohen Erholungswert zu bieten, und deshalb bleiben Autos draußen bzw. unten.

Mehr Informationen: aletscharena.ch

Autor: Carolin Schmid

© Fotos: aletscharena.ch, Sven Minnig, Annette Bernjus, Hans Hoffmann, Rafi imhof, Stefanie Mattig

18. Januar 2021

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